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Gebäudetypologie der mittelalterlichen Stadt

Gebäudetypen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städte und ihre Gestaltung

Blick von Westen her hinab auf Langenschwalbach (alter Name von Bad Schwalbach) (Ausschnitt); Matthaeus Merian (Topographia Hassiae, 1631)

Die in den Städten des Mittelalters entstandenen Bauten wurden aufgrund unterschiedlichster Nutzungsanforderungen und den zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gegeben Möglichkeiten sowohl konstruktiv als auch stilistisch in vielfältiger Weise konzipiert. Dennoch führten überregional wirkende gesellschaftliche und sachbedingte Einflüsse zu gewissen stereotypen Prägungen der realisierten Bauwerke. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der dabei entstandenen Bauten werden hier dargestellt.

  Kurzerläuterung
   
III.1
Wehrbauten
In diesem Abschnitt werden all jene Bauten behandelt, die wichtig für die städtische Fortifikation waren.
 
III.2
Repräsentations-bauten
Unter diesem Titel sollen Bauten betrachtet werden, die im besonderen Maße repräsentativen Charakter besitzen. Dazu gehören z. B. Gebäude weltlicher Herrscher, Repräsentationsbauten der Kirche wie auch Stadthäuser, die den Reichtum und das neue Selbstbewusstsein der Gilden und der Zünfte wiederspiegeln.
 
III.3
Sakralbauten
Alle Städte wurden auch durch Bauten geprägt, die der Religionsausübung ihrer Stadtbewohner dienten. Insbesondere Kirchenbauten, aber auch Versammlungs- und Kultstätten anderer Glaubengemeinschaften werden hier vorgestellt.
 
III.4
Handel
Durch die wachsende Bedeutung einer Berufsspezialisierung ergaben sich auch neue Bedürfnisse für die zur Berufsausübung benötigten Bauten. In diesem Abschnitt sollen die Nutzbauten des expandierenden Handels und der Kaufleute untersucht werden.
 
III.5
Handwerk
Neben den Händlern stellen die diversen Handwerksberufe ein wichtiges neues Element der Städte dar. Die Bauwerke der sich oftmals in eigenen Stadtteilen organisierenden Zünfte und Gilden wir hier beleuchtet.
 
III.6
Agrarwirtschaft
Viele Agrargüter wurden aus dem Umland in die Stadt importiert. Doch hielt sich auch bei den Städtern lange Zeit das Bedürfnis, für die Selbstversorgung agrarwirtschaftlich tätig zu sein. Die hierzu errichteten und genutzten baulichen Anlagen werden hier vorgestellt.
 
III.7
Sozialwesen
Insbesonders aufgrund der christlichen Heilslehre engagierten sich sowohl kirchliche wie auch weltliche Eliten bei der Errichtung der dem Gemeinwohl dienenden Einrichtungen. Die dabei entstandenen Bauten wie z. B. Spitäler werden hier betrachtet.
 
III.8
Profanbauten
Der größte Teil einer Stadt bestand üblicherweise aus Wohn- und Funktionsbauten. Die Addition dieser Einzelvolumen definierte die Stadträume. Hier soll der Charakter sowohl der individuellen Gebäude wie auch die sich aus ihrer Akkumulation ergebende Ensemble untersucht werden.
 
III.9
Funktionsbauten
Neben den vielen Wohn- und Wirtschaftshäusern prägten auch Funktionsbauten wie Brücken oder Brunnenanlagen das Stadtbild. Diese Sonderbauten und ihre Rolle in der Stadtorganisation werden hier vorgestellt.
 
III.10
Stadträume
Als negatives Volumen interpretiert gehören auch gestaltete Stadträume wie Plätze und Freiflächen zu der Bautypologie einer Stadt. Deren Struktur und deren Wirkung wird hier beleuchtet.
 

 


Bild [1]: Blick von Westen her hinab auf Langenschwalbach (alter Name von Bad Schwalbach) (Ausschnitt); Matthaeus Merian (Topographia Hassiae, 1631)

Autorengruppe: Projektleitung letzte Aktualisierung dieser Seite: 7. Juli 2014
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